Dachtest Du, die Rauhnächte beginnen im Dezember? Sie sind das Ziel eines Weges des Abstiegs, der schon in der Sommersonnenwende beginnt.
Dachtest Du, die Rauhnächte beginnen im Dezember? Sie sind das Ziel eines Weges des Abstiegs, der schon in der Sommersonnenwende beginnt.
Eigentlich nichts — das ist die gute Nachricht. Keine Ausrüstung, keine Vorkenntnisse, nur ein wenig Zeit. Aber Du solltest wissen, was ein Ritual ist. Und was nicht.
21., 24. oder 25. Dezember? Wer sich die Zählweisen ehrlich anschaut, entdeckt Kalendergeschichte, Schöpfungserzählung — und die Freiheit, selbst zu wählen.
»Erste Nacht: Loslassen«, »Zweite Nacht: Vergebung« – solche Listen kursieren überall als vermeintlich uraltes Wissen. Woher sie wirklich stammen, erfährst Du hier.
Bevor es Räucher-Sets zu kaufen gab, zog man mit Glut und Wacholder durch Haus und Stall. Was von diesem Brauch überliefert ist — und warum Du dafür nicht um die Welt reisen musst …
Die einen fragt: »Darf ich das als Christ:in überhaupt?« Andere sagen: »Ist das nicht Hokuspokus?« Zwei ganz verschiedene Sorgen – und eine Antwort, die beiden hilft …
Zum Auftakt der Reihe überprüfen wir einige der am meisten verbreiteten Vorstellungen …
»Uraltes Wissen unserer Vorfahren« – das steht fast überall. Ich habe Schicht für Schicht zurückgegraben: von den Ratgebern der Gegenwart bis zu einem Zeugen aus dem Jahr 1534.
Drei Schreibweisen, drei Deutungen – und ein ehrliches »wir wissen es nicht genau«. Und warum gerade diese Offenheit gut zu den Raunachten passt …

Jan Frerichs — Autor, Theologe und Gründer der Lebensschule barfuß+wild. Als Franziskaner (OFS) interessiere ich mich für die »Mystik der kleinen Leute«. So bin ich auf die Rauhnächte gestoßen: eine dieser Volkstraditionen, die seit Jahrhunderten das Leben der Menschen prägen — und über die selten geschrieben wird.